Geboren bin ich 1988 in München.
Ich wuchs im ländlichen Oberbayern auf, wo sich auch heute noch mein Lebensmittelpunkt befindet.

2009 kam mein Sohn zur Welt -alleinerziehend bin ich seit 2012.
In diesem Jahr baute ich meine Selbständigkeit als freiberufliche Journalistin auf.

Muttersprach entwickelte ich 2017.
2019 zog der Blog auf WordPress um.

Für Kooperationsanfragen oder Gastbeiträge schreibt mich an:
info@schreib-dich-frei.de

 

Die Anti-Heldin unter den Müttern
Über die Entstehung von „Muttersprach“

Wie alles begann…

Als ich Mutter wurde, änderte sich mein Leben radikal.
Mit einem Mal fühlte ich mich ultimativ deplatziert.
Irritiert wandelte ich durch eine Welt aus Thermomix-Smalltalk, Krabbelgruppen, Stilltipps und Spielplatz-Streitereien.
Diese Welt war geprägt von Perfektionsdrang und Konkurrenzdenken.

Nie hätte ich mir ausgemalt, wie sehr sich Frauen – die doch alle im selben Boot sitzen – untereinander bekriegen können.
Ich distanzierte mich davon und fühlte mich allein auf weiter Flur.  Das war Alientum deluxe.

Außerdem herrschte in mir eine Zerrissenheit: es fühlte sich an, als würde die Mutterrolle mein facettenreiches Wesen als Frau verdrängen. Dass beides sehr wohl nebeneinander existieren kann – für diese Erkenntnis habe ich lange gebraucht.

Rückblickend hätte ich mir eine Mutter an meiner Seite gewünscht, die sich selbst nicht so ernst nimmt und über ihre Fehler lacht.
Eine, die auch mal bewusst und gut gelaunt im Chaos versinkt, weil der Haushalt warten kann.
Jemanden, der liebevoll mit den eigenen Unzulänglichkeiten umgeht, anstatt sich Selbstvorwürfe zu machen.

Eine Frau, die nicht den Anspruch hat, eine „gute“ Mutter zu sein.

Und genau das ist jetzt mein Credo.
Da niemand dies alles für mich sein konnte, verkörpere ich es eben selbst.
Ich bin die Mutter, die ich mir damals an meiner Seite gewünscht hätte. Die Anti-Heldin sozusagen.
Mit diesem Hintergedanken rief ich Muttersprach ins Leben.

Hier gibt es weder Bilderbuch-Romantik noch blitzblanke Designerküchen, sondern Kontrastprogramm zur heilen Familienwelt.
Ich berichte ungeschönt über das pralle Leben, mit allem, was dazugehört: Übermut, Glückseligkeit, Ausraster, Scheitern, Tränen.
Das sind echte Gefühle und diese auszuleben macht uns authentisch.

Kinder brauchen keinen Perfektionismus, sondern echte Menschen mit Ecken und Kanten.
Absolut und radikal wir selbst zu sein – das ist nicht nur die größte Herausforderung, sondern zugleich das schönste Geschenk, welches wir unseren Kindern machen können.

Wie alles begann

Durch klicken auf das Bild gelangt ihr zu meinem ersten Blogbeitrag.

Es erwartet euch eine prickelnde Vorstellung der beiden ungleichen Protagonisten.

Außerdem erfahrt ihr, warum Sterne explodieren, wenn ich mit dem Sohn kollidiere 🙂

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